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Quarterman Germany und Giro HattersheimQuarterman Germany und Giro Hattersheim
23.06.2015 

Bei andauerndem Regen und kühlen Temperaturen starteten Jutta, Sabine, Dani, Amin und Gaststarter Steffen beim Quarterman Germany. Exakt ein Viertel der Ironman-Distanz wurden bei herbstlichen Verhältnissen zurückgelegt. Für Sabine, Jutta und Dani ein letzter Test vor dem großen Saisohöhepunkt in 2 Wochen. Elli und Markus mussten ihren Star leider verletzungbedingt absagen.

Mit 2:41,52 konnte sich Dani im Starterfeld der Frauen durchsetzen und in der Gesamwertng den ersten Platz erreichen. Jutta konnte mit ihren 3:16,46 ebenfalls zeigen, dass sie in einer guten Form ist. Sabine musste das Rennen krankheitsbedingt und als Vorsichtsmaßnahme vorzeitig abbrechen.

Bei den Herren meldete sich Amin mit 2:35,32 erfolgreich ins Wettkampfgeschehen zurück. Steffen startete für Andi bei seinem ersten Triahlon und kam nach 2:51,47 ins Ziel.

Während die einen also in Bruchköbel froren, taten es Claudia, Andreas, Felix, Jochen und Dennis den anderen gleich. Im strömenden Regen hielten sie tapfer durch und legten Strecken von 72 km, 111 km oder 155 km zurück.  

Insgesamt also ein rundum sportliches Wochenende beim TTF!

 
Angelegt von Daniela Grana am 23.06.2015 17:00
Zuletzt bearbeitet von Daniela Grana am 23.06.2015 17:15
RTF Nieder-ErlenbachRTF Nieder-Erlenbach
07.06.2015 

Heute haben wir mit einem großen Aufgebot an Mitgliedern in Nieder-Erlenbach bei der RTF des TSG 1888 Nieder-Erlenbach etwas Farbe auf die Strecke gebracht. Bis auf zwei Ausnahmen sind wir heute mit den Fahrrädern zum Sportplatz am Riedsteg, wo gestartet wurde, angereist und dann gegen 8h gemeinsam auf die Strecke gegangen. Mit dabei waren unsere diesjährigen Ironman Athleten: Dani, Jutta, Elli, Dennis, Robert und Bine sowie ihre lautstarken Unterstützer Markus, André, Felix, Andreas und Claudia. 

Die 70km lange Strecke mit einigen Höhenmetern war für die Athleten eine super Trainingsstrecke und hat ihnen auch einige Teile der Ironmanstrecke aus anderen Blickwinkeln gezeigt. 

Im Ziel haben wir dann an einigen Tischen Gespräche über die "Orangen" anhören können. Das Triathlon Team Fechenheim ist also äußerst präsent gewesen. 

Angelegt von Claudia Bahlke am 07.06.2015 17:08
Ein Marathon im RuhepulsEin Marathon im Ruhepuls
23.05.2015 

Ein Marathon im Ruhepuls

 

3:30 Uhr soll der Wecker klingeln. Ich bin aber so aufgeregt, dass ich ab 2:30 im 15Min. Rhythmus auf die Uhr schaue. So stehe ich also vor dem Wecker auf und beginne mit dem Ironman Ritual. IM-Playlist an, Espresso, Kontaktlinsen rein. Klamotten anziehen usw.

 

Um 4:00 Uhr bin ich mit Kai beim  Frühstück verabredet. Ich finde es schon erstaunlich, dass ein Hotel, dass eher anderes Publikum beherbergt, für ca. 20 Starter die Küche um 4 Uhr öffnet. Das Buffet ist zwar nicht voll aufgefahren, aber nachdem Kai den Toast entdeckt hat, alles ausreichen da. Süß ist nur das Pastabuffet. Was denken die den was man sich 3h vor dem Start zu reinziehen will. ;) Um 5:15 Uhr ist sogar ein Shuttelservice organisiert, der  pünktlich da ist. Und das in Spanien.

 

So haben wir ausreichend Zeit die letzten Vorbereitungen zu treffen. Ich Wechsel noch schnell den Fahrradmantel, da meiner ein Cut hat und ich es bei den Bedingungen nicht riskieren möchte einen Platten zu bekommen. Warum mache ich das morgens? Na weil es hier keine gescheiten Mäntel gibt und was nützt mir ein neuer Mantel, der nicht eingerollt ist und keinen Pannschutz hat. Zudem hätte ich vermutlich mit dem Alten fahren können, da ich zum einen ein Stück alten Mantel dazwischen gelegt habe und ein extra Kevlarband im Mantel liegt. Aber so ist es besser.

Die Vorbereitung laufen unspektakulär ab. Wobei die Volunteers hier echt gut sind. Sie wissen auf alles eine Antwort und sprechen ein perfektes Englisch.  Das habe ich auch schon anders erlebt. Wobei Sie vermutlich Angestellte des Club La Santa sind und damit nicht wirklich nur Freiwillige.

 

Schwimmen

 Ich entschließe mich direkt in der dritten Reihe zu positionieren, auch wenn es vermutlich zur Prügelei kommt. Im nachhinein die richtige Entscheidung. Während ich relativ schnell meinen Rhythmus schwimme, muss Kai 800m Stop&Go plus Prügel über sich ergehen lassen. Ich selbst komme nach einer Stunde aus dem Wasser. Umziehen und sofort rennen um einen Helfer rum, die Fragen, ob man Sonnencreme möchte. Auch ein toller Service! Ich bin bereits geschützt und begebe mich auf die Radstrecke. Hier erwartet mich der geliebte Wind, auch wenn er nicht so böig ist (das soll erst um 10 Uhr beginnen) bläst er schön ins Gesicht. Mein Wattmesser ist also mein Pacemaker und während die Leute teilweise an den Anstiegen an mir vorbei ballern, fange ich sie auf der Abfahrt wieder ein. Wobei wir hier nur von Wellen sprechen. Auf dem ersten Teil kommt der Wind zwar nicht von vorne, aber auch der Seitenwind macht nicht wirklich Spaß. Und wenn er dann von vorne kommt, überlegt man sich, ob absteigen und schieben nicht schneller geht. Toll ist das überall Zuschauer sind, die ganze Insel ist dabei und nicht nur die Supporter. Die Getränkestationen alle 20km sind ebenfalls top organisiert. Aber besonders beeindruckt mich die Guardia Civil. An jedem Kreisel und jeder Ausfahrt steht ein Cop und regelt den Verkehr und zwar so klar, dass nie auch nur der Ansatz einer Gefahr für die Radfahrer besteht. Wenn ich da an Frankfurt denke ist das schon genial. Nach den ersten 1,5h geht es dann in den Wind. SUPER. Das wird ein langer Tag. Zumindest bei mir vorne wird überwiegend Fair gefahren und wenn sich an einem Anstieg eine kleine Gruppe bildet ist diese relativ schnell wieder auseinander. So vergehen die ersten 4,5h unspektakulär. Ich verfluche den Wind, versuche meine Wattwerte zu halten und schaue nicht auf den Schnitt. Das ist auch gut so. 27,5 km/h steht bei ca. km 115 auf der Uhr. Aber jetzt geht es ja nur noch nach Hause. Denkste.

 

Das erste Stück von Mirador ist zwar ein Traum, aber die folgenden 70km ziehen sich ganz schön und dieser Sch… Wind kommt nicht wie bestellt von hinten, sondern mal von der Seite oder sogar von vorne. Mit einer Radzeit von 6:07 ist kein Blumentopf zu gewinnen. Innerlich habe ich mich bereits auf 10:30-10:45 eingestellt und begebe mich auf die Laufstrecke.

Laufen

So richtig schlecht bin îch dann wohl doch nicht Rad gefahren, da es noch ziemlich leer ist. Diesmal lasse ich mich einschmieren (Wie beim Boxenstop in der Formel 1) und ab geht es. Die AS ist spürbar und ich laufe auch nicht mit großen Schritten, aber das mache ich glaube ich nie nach in einem Ironman. Die Strecke läuft an der Promenade entlang bis hinter den Flughafen zum nächsten Touristenort. Für den Kopf sehr angenehm, wenn man zurück ist muss man „nur“ 2x10km Runde laufen oder 4x5km. Eine Verpflegung gibt alles 2km was auch purer Luxus ist. Auch hier alles Top organisiert. Apropos Verpflegung.

Bei Verpflegung 1 wartet schon Rudi mit seiner Frau, die uns auch schon zweimal angefeuert haben. Rudi ist ein Luxussupporter. Ich glaube selbst die Radprofis haben nicht einen solchen Support. Er organisiert Eiswürfel, fragt wie es einem geht, motiviert und gibt einen ein RundumSorglos-Paket. Egal ob man wie ich sein Fahne für den Zieleinlauf haben möchte oder wie Kai ein Eis. DANKE Rudi!!!!

Aber jetzt zum Lauf. Auf dem Rückweg bei km 20 merke ich schon, dass mein Puls gemütlich unter 140 wandert und meine KM-zeiten gegen 5Min gehen. Ich bekomme es einfach nicht hin mit Druck zu laufen. Ob es an den Oberschenkeln vom Radfahren, an der AS oder sonst was liegt ist egal. So laufe ich weiter und weiter und mein Puls pendelt sich bei 124 ein (was ja fast Ruhepuls ist), auch meine Kilometerzeit geht stramm über die 5:30 auf die 6:00 zu. Ich bin hier um Spaß zu haben.  O.k. auf meiner ersten 10km Runde sehe ich bestimmt nicht spaßig aus, aber auf der letzten las ich mich feiern. Bei ein paar Spaniern, den mein Hut gefällt, ordere ich ein Bier wenn ich zurück komme. Die Jungs und Mädels haben mir einen Plastikbecher organisiert und schenken mir einen Schluck ein und so stoßen wir nochmal an, bevor ich mich auf die letzten 2km begebe. Rudi hat natürlich alles bereit und Kai begegne ich auch noch. Der mir ganz glücklich sein Magnum zeigt das er eben von Rudi bekommen hat.

 

Mein Zieleinlauf ist richtig schön, da ich mich zumindest von der Pumpe nicht verausgabt habe, laufe ich locker ins Ziel und meine Flagge aus Barcelona (die wurde mir damals in die Hand gedrückt zum Zieleinlauf und ist jetzt mein Glücksbringer) kommt so gut an, dass ich noch ein „längeres“ Gespräch mit dem Chef von La Santa führen darf.

 

Abschließend warte ich noch auf Kai und auch wenn das Essen (Paella, belegte Brötchen, Eintopf, Kartoffeln, Bier usw.) sehr gut aussieht, gönnen wir uns ein Bier und gehen ins Hotel. Der Tag war lang genug.

Mein Fazit

Den Lanzarote Ironman sollte man mal gemacht haben, auch wenn meiner angeblich der schlimmste der letzten 8 Jahre war (sieht man auch schön in den Ergebnissen), ist die Strecke immer eine Herausforderung. Alles was zu Beginn nicht gut läuft, es kommt keine Atmosphäre auf, machen die Organisatoren am Renntag wett. Es wirkt total familiär. Ganz egal ob es der Zieleinlauf mit den Supportern ist, die Polizei, die Helfer, das Essen, usw. es ist meiner Meinung nach einer der schönsten Ironman, den ich bisher mitgemacht habe. O.k. der Wind ist sch…

Angelegt von Robert Bob am 23.05.2015 23:52
Zuletzt bearbeitet von Robert Bob am 05.06.2015 12:38
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